Ratgeber

Wenn Angst den Alltag eines Kindes bestimmt

Wie Eltern zwischen normaler Unsicherheit und behandlungsbedürftiger Angst unterscheiden können.

Ein Kind lehnt still an einem Elternteil und sucht Nähe.

Angst schützt. Sie kann aber auch Schule, Schlaf, Freundschaften und Familienalltag blockieren.

Ihr braucht keine perfekte Diagnose, um Hilfe zu suchen. Entscheidend ist die Belastung im Alltag.

Wann Angst Hilfe braucht

Wenn Vermeidung zunimmt, Schule kaum noch gelingt oder Bauchschmerzen und Kopfweh häufiger werden, sollte fachliche Hilfe geprüft werden.

Trennungsangst, Panik, soziale Angst oder Zwangsgedanken können im Kindes- und Jugendalter auftreten.

Was Eltern nicht allein lösen müssen

Gut gemeintes Beruhigen reicht oft nicht. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie kann Kindern helfen, Angst zu verstehen und schrittweise wieder Handlungsspielraum zu bekommen.

Elternarbeit ist dabei kein Vorwurf, sondern ein wichtiger Teil der Stabilisierung.

Akute Warnzeichen

Wenn ein Kind nicht mehr schlafen, essen oder zur Schule gehen kann, oder über Selbstverletzung spricht, braucht es schnelle Hilfe.

In akuten Krisen sind Notaufnahme, Krisendienst oder Rettungsdienst zuständig.

Diese Information dient der Orientierung. Sie ersetzt keine individuelle fachliche Einschätzung.

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