Ratgeber

Depression bei Jugendlichen erkennen

Warum Rückzug, Reizbarkeit oder Erschöpfung ernst genommen werden sollten.

Ein Jugendlicher sitzt nachdenklich auf einer Treppe, im Hintergrund bleibt ein Elternteil präsent.

Depression bei Jugendlichen sieht nicht immer nach Traurigkeit aus. Reizbarkeit, Rückzug, Schlafprobleme, Leistungseinbruch oder Hoffnungslosigkeit können Hinweise sein.

Holt früh Hilfe, besonders wenn der Alltag deutlich enger wird.

Nicht alles ist Pubertät

Stimmungsschwankungen gehören zur Entwicklung. Anhaltender Rückzug, Interessenverlust und starke Erschöpfung sollten aber nicht abgetan werden.

Fragt konkret und ruhig nach Belastung, Druck, Selbstwert und Gedanken an Selbstverletzung. Jugendliche antworten oft ehrlicher, wenn sie nicht das Gefühl haben, verhört zu werden.

Fachliche Abklärung

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie oder Kinder- und Jugendpsychiatrie können einschätzen, wie dringend Hilfe nötig ist.

Bei Suizidgedanken oder akuter Gefährdung braucht es sofortige Krisenhilfe.

Was ihr jetzt tun könnt

Bleibt im Kontakt, reduziert Beschämung und organisiert konkrete Termine statt nur Appelle.

Schule kann entlasten, wenn sie informiert und lösungsorientiert eingebunden wird.

Diese Information dient der Orientierung. Sie ersetzt keine individuelle fachliche Einschätzung.

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