Ratgeber

Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Warum frühe Warnzeichen ernst genommen werden sollten und welche Hilfe infrage kommt.

Ein gedeckter Familientisch, der Essen als emotionales Thema im Familienalltag zeigt.

Essstörungen sind keine Phase und keine Frage von Disziplin. Sie können körperlich gefährlich werden und brauchen fachliche Einschätzung.

Reagiert früh, wenn Essen, Gewicht, Körperbild oder Kontrolle den Alltag bestimmen.

Warnzeichen ernst nehmen

Auffällig können Gewichtsverlust, heimliches Essen, Erbrechen, starkes Kalorienzählen, Sportzwang oder starke Angst vor Gewichtszunahme sein.

Auch Jungen und jüngere Kinder können betroffen sein.

Medizinisch und psychisch prüfen

Bei Verdacht braucht es je nach Schwere kinderärztliche, psychotherapeutische oder kinder- und jugendpsychiatrische Abklärung.

Körperliche Stabilität hat Vorrang. Psychische Hilfe und Elternarbeit gehören dann oft zusammen.

Nicht verhandeln, sondern Hilfe organisieren

Diskussionen über Essen eskalieren leicht. Eine klare, ruhige Haltung hilft mehr: Wir nehmen das ernst und holen Unterstützung.

Bei raschem Gewichtsverlust, Kreislaufproblemen oder Suizidgedanken braucht es sofort akute Hilfe.

Diese Information dient der Orientierung. Sie ersetzt keine individuelle fachliche Einschätzung.

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