Regulationsstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter
Exzessives Schreien, Schlaf- und Fütterprobleme in den ersten Lebensjahren sind häufig und meist gut behandelbar. Wo Eltern Entlastung finden und warum das kein Erziehungsversagen ist.
Elternsprache
Mein Baby schreit unstillbar, schläft kaum oder die Mahlzeiten sind ein Kampf.
Fachliche Orientierung: Säuglings- und Kleinkindalter, AWMF-S2k-Leitlinie 028-041. Diese Seite stellt keine Diagnose.
Häufige Eltern-Fragen
Was sind Regulationsstörungen?
Wenn ein Baby über Wochen exzessiv schreit, kaum zur Ruhe kommt oder wenn Essen und Schlaf dauerhaft schwierig sind. Fachleute sprechen von Regulationsstörungen, weil dem Kind die Selbstregulation noch schwerfällt. Das ist häufig und sagt nichts über eure Fähigkeiten als Eltern.
Wohin können wir uns wenden?
An die Kinderarztpraxis und vor allem an Schreiambulanzen oder Sozialpädiatrische Zentren (SPZ), die genau darauf spezialisiert sind. Dort wird Körperliches abgeklärt und ihr bekommt konkrete Unterstützung für den Alltag.
Wann ist es dringend?
Wenn ihr an eure Grenzen kommt, euch erschöpft oder verzweifelt fühlt, holt euch früh Hilfe. Das ist kein Versagen, sondern Fürsorge. Und ganz wichtig: Wenn der Impuls kommt, das Kind zu schütteln, legt es sofort an einem sicheren Ort ab, verlasst kurz den Raum und holt Hilfe. Ein Baby zu schütteln ist lebensgefährlich.
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