Mein Kind ist kaum von Handy, Konsole oder Bildschirm wegzubekommen
Wenn ein Kind kaum noch vom Bildschirm wegzubekommen ist, sorgen sich Eltern zu Recht. Wichtig ist der Blick darauf, was im echten Leben gerade wegfällt.
Was kann dahinterstecken?
- Viele Kinder und Jugendliche nutzen Medien intensiv, ohne dass eine Sucht vorliegt.
- Problematisch wird es, wenn Schule, Schlaf, Freundschaften und Stimmung deutlich leiden.
- Manchmal sind Medien auch ein Rückzugsort bei anderen Belastungen wie Angst oder Einsamkeit.
Was sollte zuerst geklärt werden?
Hilfreich ist zu beobachten, was durch die Mediennutzung verdrängt wird und ob euer Kind ohne Bildschirm sehr leidet.
Wann wird es dringend?
Dringlicher, wenn Schule, Schlaf, Freundschaften und Essen deutlich leiden oder euer Kind sich ganz zurückzieht.
Wer ist die richtige erste Anlaufstelle?
Erziehungsberatung; bei deutlichem Leidensdruck oder Rückzug Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Was ihr heute tun könnt
- Beobachten, wann und wie lange euer Kind online ist und was dabei wegfällt.
- Gemeinsam klare, machbare Regeln statt plötzlicher Komplettverbote vereinbaren.
- Bei starkem Rückzug eine Beratungsstelle ansprechen.
Unsicher, wo ihr anfangen sollt?
Der Wegweiser sortiert in wenigen Schritten, wie dringend es ist und welcher nächste Schritt zu eurer Situation passt.
Bei akuter Gefahr, Suizidgedanken oder schwerer Selbstverletzung sofort die 112 wählen oder die nächste Kinderklinik aufsuchen. Mehr unter Notfall. Diese Seite ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Einschätzung.