Mein Kind hat Zuckungen oder Laute, die es nicht steuern kann
Plötzliche Zuckungen oder Laute, die ein Kind nicht steuern kann, verunsichern Eltern. Tics sind häufig und in vielen Fällen vorübergehend.
Was kann dahinterstecken?
- Viele Tics treten zeitweise auf und verschwinden wieder.
- Sie nehmen in Stress oder Aufregung oft zu.
- Halten sie länger an oder kommen mehrere zusammen, sollte das fachlich eingeordnet werden.
Was sollte zuerst körperlich abgeklärt werden?
Eine kinderärztliche oder neuropädiatrische Einordnung steht am Anfang.
Wann wird es dringend?
Kein akuter Notfall. Wichtiger wird es, wenn die Tics stark zunehmen, wehtun oder euer Kind darunter leidet.
Wer ist die richtige erste Anlaufstelle?
Kinderärztin oder Kinderarzt, bei Bedarf Neuropädiatrie oder Kinder- und Jugendpsychiatrie
Was ihr heute tun könnt
- Notieren, seit wann die Tics bestehen und ob sie in Stress zunehmen.
- Euer Kind nicht ständig darauf hinweisen oder das Unterdrücken verlangen.
- Einen kinderärztlichen Termin zur Einordnung vereinbaren.
Unsicher, wo ihr anfangen sollt?
Der Wegweiser sortiert in wenigen Schritten, wie dringend es ist und welcher nächste Schritt zu eurer Situation passt.
Bei akuter Gefahr, Suizidgedanken oder schwerer Selbstverletzung sofort die 112 wählen oder die nächste Kinderklinik aufsuchen. Mehr unter Notfall. Diese Seite ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Einschätzung.