Mein Kind hat starke Ängste oder Panik
Ängste gehören zur Entwicklung. Wenn sie stark werden, den Alltag einschränken oder lange anhalten, ist Unterstützung sinnvoll.
Was kann dahinterstecken?
- Viele Ängste sind altersbedingt und gehen vorbei.
- Halten sie an oder führen zu starker Vermeidung, kann eine Angststörung dahinterstehen.
- Manchmal stecken belastende Erfahrungen dahinter.
Was sollte zuerst geklärt werden?
Hilfreich ist zu beobachten, in welchen Situationen die Angst auftritt und ob Schule, Schlaf oder Freundschaften betroffen sind.
Wann wird es dringend?
Dringlicher, wenn Ängste den Alltag stark einschränken, Schule oder Schlaf betroffen sind.
Wer ist die richtige erste Anlaufstelle?
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie; bei körperlichen Symptomen kann die Kinderarztpraxis zuerst einordnen
Was ihr heute tun könnt
- Notieren, in welchen Situationen die Angst auftritt und was hilft.
- Euer Kind nicht in die angstauslösende Situation zwingen, aber auch nicht jede Vermeidung mitgehen.
- Eine psychotherapeutische Sprechstunde für Kinder und Jugendliche suchen.
Unsicher, wo ihr anfangen sollt?
Der Wegweiser sortiert in wenigen Schritten, wie dringend es ist und welcher nächste Schritt zu eurer Situation passt.
Bei akuter Gefahr, Suizidgedanken oder schwerer Selbstverletzung sofort die 112 wählen oder die nächste Kinderklinik aufsuchen. Mehr unter Notfall. Diese Seite ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Einschätzung.