Eltern für Eltern

Andere Eltern, die das Gleiche kennen

Manchmal hilft kein Termin, sondern ein Gegenüber, das versteht, ohne dass man viel erklären muss. Selbsthilfe heißt: Eltern, die durch Ähnliches gehen, tauschen sich aus, entlasten sich und geben weiter, was ihnen geholfen hat. Das ersetzt keine Therapie. Aber es trägt durch die Zeit dazwischen.

Was Selbsthilfe leisten kann, und was nicht

In einer Gruppe geht es nicht um Behandlung, sondern um Erfahrung: Wie habt ihr den Schulwechsel geschafft? Wer kennt eine gute Diagnostikstelle? Wie haltet ihr das als Paar aus? Dieser Austausch nimmt Druck und das Gefühl, allein zu sein. Bei einer akuten Krise ist die Gruppe nicht der richtige Ort. Dann zählt zuerst der Notfallweg.

So findet ihr eine Gruppe

Es gibt in Deutschland rund 50.000 Selbsthilfegruppen, viele davon zu Familien- und Kinderthemen. Sie zentral und aktuell zu finden, gelingt am besten über diese Stellen:

Tipp für die Suche

Sucht in den NAKOS-Datenbanken nach eurem Thema (etwa ADHS, Autismus, Angst, Essstörung, Trauer) und eurer Region. Gibt es online keine passende Gruppe, lohnt der Anruf bei der örtlichen Kontaktstelle: Sie kennt oft Gruppen, die nicht im Netz stehen, und hilft auch beim Gründen einer neuen Gruppe, wenn zu eurem Anliegen noch nichts existiert.

Diese Seite verweist auf unabhängige, gemeinnützige Anlaufstellen und ist kostenlos. EmotionalEffects betreibt selbst keine Selbsthilfegruppen und prüft keine einzelnen Gruppen. Eine erste fachliche Orientierung gibt der Hilfeweg, weitere Anlaufstellen die Seite Hilfe- und Anlaufstellen.

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