Eltern für Eltern

Andere Eltern, die das Gleiche kennen

Manchmal hilft am meisten jemand, dem man nichts erklären muss. In einer Selbsthilfegruppe treffen sich Eltern in ähnlicher Lage und erzählen, was ihnen geholfen hat und was nicht. Eine Therapie ersetzt das nicht. Durch die Monate auf der Warteliste trägt es trotzdem.

Was eine Gruppe leisten kann, und was nicht

In einer Gruppe wird niemand behandelt. Dort sitzen Eltern, die manche Fragen schon hinter sich haben, vor denen ihr noch steht. Wie habt ihr den Schulwechsel geschafft? Wer kennt eine gute Diagnostikstelle? Wie haltet ihr das als Paar aus? Oft geht man mit einer Telefonnummer nach Hause und mit etwas weniger Druck. Bei einer akuten Krise ist die Gruppe der falsche Ort. Dann gilt zuerst der Notfallweg.

So findet ihr eine Gruppe

Das Robert Koch-Institut schätzt die Zahl der Selbsthilfegruppen in Deutschland auf 70.000 bis 100.000, viele davon zu Familien- und Kinderthemen. Ein zentrales, aktuelles Verzeichnis aller Gruppen gibt es nicht. Am besten sucht ihr über diese Stellen:

Tipp für die Suche

Sucht in den NAKOS-Datenbanken nach eurem Thema und eurer Region, etwa „ADHS“ oder „Essstörung“. Findet ihr online nichts, ruft die örtliche Kontaktstelle an. Sie kennt oft Gruppen, die nicht im Netz stehen. Gibt es zu eurem Thema noch keine Gruppe, hilft sie auch beim Gründen.

Diese Seite verweist auf unabhängige, gemeinnützige Anlaufstellen. EmotionalEffects betreibt selbst keine Selbsthilfegruppen und prüft keine einzelnen Gruppen. Eine erste fachliche Orientierung gibt der Hilfeweg, weitere Anlaufstellen die Seite Hilfe- und Anlaufstellen.

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