Praxen mit diesem Schwerpunkt
Tics und Tourette in Hennigsdorf
Aufgenommen sind die Praxen, deren eigene Angaben Tics und Tourette nennen. Viele behandeln das Thema, ohne es aufzuschreiben. Fragt deshalb auch bei den übrigen Praxen in Hennigsdorf nach.
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Hennigsdorf, Brandenburg
Kassensitz, auch privat
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut in Praxis Dr. phil. U. Kröger/M. Kutzner/ Dipl.-Psych. D. Schroeder in Hennigsdorf. Schwerpunkt: Verhaltenstherapie für Kinder und Jugendliche (Richtlinie).
Kontakt vorhandenKostenart angegeben
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Hennigsdorf, Brandenburg
Kassensitz, auch privat
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut in Praxis Martin Kutzner in Hennigsdorf. Schwerpunkt: Verhaltenstherapie für Kinder und Jugendliche (Richtlinie).
Kontakt vorhandenKostenart angegeben
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Hennigsdorf, Brandenburg
Kassensitz, auch privat und Selbstzahler
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut in überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) in Hennigsdorf. Schwerpunkt: Verhaltenstherapie für Kinder und Jugendliche (Richtlinie).
Kontakt vorhandenKostenart angegeben
In Zahlen
Die 3 Praxen im Vergleich
- Profile mit Schwerpunkt Tics und Tourette
- 3
- Mit Kassensitz
- 100 % 3 von 3 mit bekannter Abrechnung
- Videotermine laut Profil
- 0 von 3
- Verfahren (3 Profile mit Angabe)
-
- Therapiesprachen außer Deutsch
- Keine Praxis nennt eine weitere Sprache.
- Altersgruppen (3 Profile mit Angabe)
-
- Säuglinge und Kleinkinder 1
- Junge Erwachsene bis 21 3
Gezählt sind die Profile dieses Verzeichnisses, keine amtliche Bedarfsplanung. Abrechnung, Verfahren, Sprachen und Alter stammen aus den öffentlichen Angaben der Praxen.
Häufige Fragen
Tics und Tourette: was Eltern oft fragen
Sind Tics bei Kindern gefährlich?
Meistens nicht. Blinzeln, Naserümpfen, Räuspern oder Kopfrucken beginnen oft im Grundschulalter und verschwinden bei vielen Kindern nach Wochen oder Monaten wieder. Mit Erziehung haben sie nichts zu tun. Treten über mehr als ein Jahr mehrere motorische Tics und mindestens ein vokaler Tic auf, sprechen Fachleute vom Tourette-Syndrom. Bei vielen werden die Tics bis zum Erwachsenenalter deutlich schwächer.
Kann mein Kind die Tics einfach unterdrücken?
Nur kurz und mit viel Anspannung, ähnlich wie ein Niesen, das man zurückhält. Danach kommen die Tics oft gehäuft, zum Beispiel nach der Schule zu Hause. Ermahnungen wie „Lass das doch“ erhöhen den Druck. Übergeht die Tics im Alltag möglichst. Wenn euer Kind es möchte, erklärt der Lehrkraft oder der Klasse, was dahintersteckt.
Wann sollten Tics behandelt werden und von wem?
Wenn sie wehtun, im Unterricht stören, zu Hänseleien führen oder das Kind selbst darunter leidet. Eine erste Einordnung gibt die Kinderarztpraxis; behandelt wird in kinder- und jugendpsychiatrischen oder psychotherapeutischen Praxen, bei schweren Verläufen auch in Spezialambulanzen. Am besten untersucht ist Verhaltenstherapie, etwa das Habit-Reversal-Training. Eine gültige deutsche Leitlinie gibt es derzeit nicht: Die alte ist seit 2017 abgelaufen, eine neue S3-Leitlinie wurde im Oktober 2026 angemeldet.
Woran ihr Tics und Tourette erkennt und wie behandelt wird: Tics und Tourette-Syndrom.
Weg zum Termin
So kommt ihr in Hennigsdorf an einen Therapieplatz
- Sprechstunde zuerst. Der erste Termin bei einer Praxis mit Kassensitz ist die psychotherapeutische Sprechstunde. Eine Überweisung braucht ihr dafür nicht, die Versichertenkarte reicht.
- Parallel anfragen. Ruft bei mehreren Praxen an und nutzt die Terminservicestelle der KV Brandenburg unter 116 117. Sie vermittelt einen Sprechstundentermin, manchmal in einem Nachbarort. Notiert jeden Anruf mit Datum.
- Kein Platz in zumutbarer Zeit? Dann kann eure Kasse über die Kostenerstattung eine Praxis ohne Kassensitz bezahlen, auch in einem Nachbarort. Den Antrag stellt ihr vor Therapiebeginn.
- Wenn es akut wird. Bei Gefahr für Leib und Leben wählt 112. Die nächste kinder- und jugendpsychiatrische Klinik mit Ambulanz ist in Oranienburg. Was in einer Krise zu tun ist, steht im Notfall- und Krisenweg.